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Die Zentralasienstrategie der EU – Gründe und Ziele der Neupositionierung gegenüber der Region

Rolf Schulze, Auswärtiges Amt, Referatsleiter Südlicher Kaukasus und Zentralasien
Die Zentralasienstrategie der EU – Gründe und Ziele der Neupositionierung gegenüber der Region / Rolf Schulze, Auswärtiges Amt, Referatsleiter Südlicher Kaukasus und Zentralasien | f.ize | Forum Internationale Zusammenarbeit für Nachhaltige Entwicklung


14.03.2007, 19:00 Uhr
Taubenschlag, Studienstiftung des deutschen Volkes, Jägerstr. 22/23 (Nähe Gendarmenmarkt)


Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, während ihrer EU-Ratspräsidentschaft eine Zentralasienstrategie der EU zu erarbeiten. Außenminister Frank Walter Steinmeier unternahm Ende November 2006 eine fünftägige Reise in die fünf zentralasiatischen Staaten – Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. Es stellt sich die Frage: Was kann die Strategie bewirken? Wird sie Zentralasien verändern? Den europäischen Einfluss in der Region sichern?

Zentralasien zieht in jüngster Zeit neue Aufmerksamkeit auf sich. Die vielschichtige Bedeutung der Region wird nicht nur von der EU wiederentdeckt, sondern auch die USA, Russland und China konkurrieren um Gunst und Einfluss in den fünf Staaten. Der Grund ist die wachsende „weltpolitische“ und „energiepolitische“ Bedeutung Zentralasiens. Die energiepolitische Bedeutung ist den großen Gas- und Ölreserven zu verdanken. Die weltpolitische Bedeutung Zentralasiens hat der Staatsminister Ehler in einem Interview der Frankfurter Rundschau der Nachbarschaft zu Afghanistan, der Bedeutung islamistischer Bedrohungen und Terrornetzwerke, dem Drogen- und Waffenhandel zugeschrieben.

Die Zentralasienstrategie der EU soll Ziele und Interessen der EU in der Region klar formulieren und Wege zu einer nachhaltigen und langfristigen Zusammenarbeit mit allen fünf zentralasiatischen Ländern aufzeigen. Derzeit befindet sich die EU in einem Konsultationsprozess mit den Staaten der Region.

Mit Blick auf die Rolle der deutschen Bundesregierung in diesem Prozess freuen wir uns, Herrn Rolf Schulze, Leiter des Referates 207 (Südlicher Kaukasus und Zentralasien) im Auswärtigen Amt, bei f.ize begrüßen zu dürfen. Wir möchten mit ihm über die Rolle der Bundesregierung bei der Entstehung der Zentralasieninitiative und über die Einschätzung der politischen Rolle der Region sprechen. Wie ist die Initiative entstanden? Welche Erwartungen knüpft man an die neue Zusammenarbeit? Welchen Einfluss will man in der Region ausüben? Welche sind die gegenseitigen Interessen für eine Zusammenarbeit? Wie sieht das Entstehen der europäischen außenpolitischen Strategien hinter den Kulissen aus? Welche Positionen vertreten einzelne Länder in den Verhandlungen? Wie wird die bilaterale und multilaterale Zusammenarbeit in der Zukunft gestaltet sein? Wie würde eine nachhaltige Strategie für die Region aussehen?

Dies und weitere Fragen möchten wir am 14. März 2007 um 18 Uhr mit Herrn Rolf Schulze diskutieren. Wie immer bitten wir um Anmeldung unter externer Link zu: www.fize.dewww.fize.de bis spätestens 7 März 2007.


Für diese Veranstaltung verantwortlich:
Malgorzata Steiner und Moritz Ackermann


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