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Demokratieförderung und die Rolle der politischen Stiftungen in der IZ

Dr. Heinrich Sassenfeld, Friedrich-Ebert-Stiftung Serbien-Montenegro/Kosovo, Büroleiter
Demokratieförderung und die Rolle der politischen Stiftungen in der IZ / Heinrich Sassenfeld, Friedrich-Ebert-Stiftung Serbien-Montenegro/Kosovo, Büroleiter | f.ize | Forum Internationale Zusammenarbeit für Nachhaltige Entwicklung


29.11.2005, 19:00 Uhr
"Taubenschlag", Studienstiftung des deutschen Volkes, Jägerstr. 22/23 (Gendarmenmarkt)


Abbildung: Sassenfeld

Seit Mitte der 1980er Jahre sind die Förderung von Demokratie und Menschenrechten zu einem zentralen Ziel und Prinzip entwicklungspolitischer Zusammenarbeit avanciert. So haben neben multilateralen und bilateralen Geberinstitutionen vor allem auch die politischen Stiftungen umfangreiche Programme zur Unterstützung von Demokratisierungsprozessen in Entwicklungs- und Transformationsländern aufgebaut. Die Förderung demokratischer Strukturen und Kultur steht im Zentrum der politischen Zusammenarbeit der deutschen Stiftungen in den Partnerländern der Entwicklungsregionen. Zugleich wirft dieser sensible Bereich der IZ eine Reihe von politischen und ethischen Fragen auf, über die wir mit Interner Link zu: Herrn Dr. Heinrich SassenfeldHerrn Dr. Heinrich Sassenfeld - dem ehemaligen Direktor der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) Lateinamerika und jetzigem Leiter der externer Link zu: FES in SerbienFES in Serbien - an diesem Abend diskutieren möchten.

Da die politischen Stiftungen wie die externer Link zu: FESFES auf einer langjährige Erfahrung in ihrer Zusammenarbeit zur Förderung von Demokratieförderung aufbauen, stellt sich die Frage, inwiefern Demokratieförderung als ein „regionales Konzept“ konzipiert und umgesetzt wird. Welche Erfahrungen aus der Arbeit z.B. in Lateinamerika werden für die heutige politische Praxis und Vorgehensweise in Ländern Osteuropa nutzbar gemacht? Auf welche konzeptionellen Widersprüche und Probleme stößt die Zusammenarbeit angesichts lokaler politischer Kultur?

Angesichts der Vielzahl der im Bereich Demokratieförderung tätigen Organisationen sowie deren Instrumente sollen daher im Kern der Diskussion die besondere Rolle und das Selbstverständnis der politischen Stiftungen in diesem Bereich stehen. Was sind die wichtigsten Partner und Arbeitskonzepte der Stiftungen, wie werden sie von den politischen Akteuren im Land wahrgenommen und welche Möglichkeiten der Erfolgskontrolle ihrer Arbeit gibt es?

Unser Gast wird dabei für Fragen zu den Chancen und Grenzen seiner Arbeit zur Verfügung stehen und vor allem aus der eigenen Erfahrung berichten.

Wie immer bitten wir um Interner Link zu: AnmeldungAnmeldung.


Für diese Veranstaltung verantwortlich:
Albrecht Blümel und Malgorzata Steiner


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