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Wie gebe ich sinnvoll Steuergeld aus? – Workshop zur Planung von staatlichen Förderprogrammen am Beispiel Ausbildungsplatzförderung

Thomas Laemmer-Gamp, Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit, Referent
Wie gebe ich sinnvoll Steuergeld aus? – Workshop zur Planung von staatlichen Förderprogrammen am Beispiel Ausbildungsplatzförderung / Thomas Laemmer-Gamp, Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit, Referent | f.ize | Forum Internationale Zusammenarbeit für Nachhaltige Entwicklung


10.11.2007, 09:00 Uhr
Studienstiftung, Taubenschlag, Jägerstr. 22/23 (Nähe Gendarmenmarkt), Berlin


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Infolge der Finanzierungskrise der öffentlichen Haushalte und damit einhergehender Sparzwänge sind die wissenschaftlich fundierte und nachhaltige Planung staatlicher Förderprogrammen von zunehmender Bedeutung. Evaluationsgutachten bewerten Programme jedoch häufig negativ: geplante Fördermittel werden nicht ausgegeben, die erwarteten Ergebnisse und Wirkungen stellen sich nicht ein – in Deutschland sind dabei die ausbleibenden „blühenden Landschaften“ in Ostdeutschland mittlerweile legendär. Doch was sind die Gründe dafür? Wie müssen staatliche Förderprogramme gestaltet werden, die wirtschaftlich schwache Regionen aufbauen helfen?

Anhand eines fiktiven Fallbeispiels aus dem Bereich berufliche Bildung (Förderung von Ausbildungsplätzen) wollen wir dann zusammen mit Interner Link zu: Thomas Lämmer-GampThomas Lämmer-Gamp, Mitarbeiter im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit und dort verantwortlich für Ausbildungsplatzförderprogramme, ein Förderprogramm erarbeiten. Ziel des Workshops ist der Erwerb methodischer Grundkenntnisse für die Planung von Förderprogrammen. Planungsmethoden wie sozioökonomische Analysen, SWOT-Analyse und Logical Framework werden erklärt und angewendet, ebenso wie die Bedeutung und Verwendung von Indikatoren verdeutlicht.

Auf der gesellschaftlich-politischen Ebene nähern wir uns zunächst gemeinsam dem Thema Jugendarbeitslosigkeit und Perspektiven in strukturschwachen Regionen Deutschlands. Nach Pressemeldungen der Bundesagentur für Arbeit hat sich die Lage auf dem Ausbildungsmarkt im Beratungsjahr 2006/7 gebessert. Dennoch gibt es nach wie vor zu wenige betriebliche Lehrstellen, um allen Bewerbern einen Ausbildungsplatz anbieten zu können. Zu viele Jugendliche werden daher immer noch in so genannten „Warteschleifen“ (z.B. Berufsvorbereitungsmaßnahmen) untergebracht, machen ein Praktikum oder sind arbeitslos. Welche Möglichkeiten bieten hier staatliche Förderprogramme? Was ändert sich dadurch wirklich Wo sind die Grenzen der Beeinflussbarkeit? Und wie plant man solche ein Programm „richtig“?

Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 12 beschränkt. Wir bitten Euch, wie immer, um eine Interner Link zu: AnmeldungAnmeldung bis zum 09.11.2007 unter Angabe Eurer Fragen zum Thema und einer kurzen Begründung Eures Teilnahmewunsches.


Für diese Veranstaltung verantwortlich:
Thomas Lämmer


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