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Klimawandel und Nachhaltigkeit – Welche Rolle spielt die Zivilgesellschaft beim Klimaschutz?

Dr. Günther Bachmann, Rat für Nachhaltige Entwicklung, Generalsekretär
Klimawandel und Nachhaltigkeit – Welche Rolle spielt die Zivilgesellschaft beim Klimaschutz? / Günther Bachmann, Rat für Nachhaltige Entwicklung, Generalsekretär | f.ize | Forum Internationale Zusammenarbeit für Nachhaltige Entwicklung


17.02.2010, 19:00 Uhr
GTZ-Haus Berlin, Reichpietschufer 20


Der Weltklimagipfel in Kopenhagen im vergangenen Dezember hat die in ihn gesetzten großen Erwartungen enttäuscht. Ein neues verbindliches Regelwerk für den Klimaschutz nach 2012 wurde nicht verabschiedet. Stattdessen einigten sich die Vertragsstaaten lediglich auf einen Minimalkonsens, den völkerrechtlich nicht bindenden „Copenhagen Accord“, der keine konkreten Zielvorgaben zur Verringerung der Treibhausgasemissionen enthält.

Da ein verbindliches internationales Klimaschutzabkommen der Vertragsstaaten frühestens auf der 16. UN-Klimakonferenz in Mexiko zu erwarten ist, stellt sich die Frage, welchen Einfluss andere Akteure, etwa Wirtschaft und Zivilgesellschaft, auf den Klimawandel nehmen können.

Mit dieser Frage befasst sich auch der 2001 gegründete Rat für Nachhaltige Entwicklung. Zu seinen Aufgaben gehört neben der kritischen Analyse deutscher Klima- und Umweltpolitik und der Beratung der Bundesregierung auch die Förderung eines Nachhaltigkeitsleitbilds in der Öffentlichkeit. Durch Aktionen wie „Bürger initiieren Nachhaltigkeit“ oder die Veröffentlichung des „nachhaltigen Warenkorbs“ als Hilfe für klimafreundlichen Konsum sollen nachhaltiges Handeln und klimapolitisches Engagement des Einzelnen gefördert werden.

Gemeinsam mit Dr. Günther Bachmann, dem Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, wollen wir diskutieren, welche Rolle das Verhalten privater Akteure beim Klimaschutz spielt. Wo liegen die Chancen, wo die Grenzen von individuellem Engagement, etwa nachhaltigem Konsum? Welche Rolle spielt gesellschaftliche Mobilisierung bei der Ausgestaltung nationaler und internationaler Klimapolitik? Und können regionale und nationale Anstrengungen das Scheitern der internationalen Politik kompensieren?


Für diese Veranstaltung verantwortlich:
Sonja Riemer


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