Studienstiftung des deutschen Volkes Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)
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Workshop: Strukturen und Instrumente der deutschen Entwicklungszusammenarbeit am Beispiel der GTZ
Workshop: Strukturen und Instrumente der deutschen Entwicklungszusammenarbeit am Beispiel der GTZ | f.ize | Forum Internationale Zusammenarbeit für Nachhaltige Entwicklung


09.12.2005, 09:00 Uhr
GTZ-Haus Berlin, Reichpietschufer 20


Abbildung:

Entwicklungszusammenarbeit (EZ) bzw. internationale Zusammenarbeit (IZ) besteht im täglichen Geschäft daraus, dass die entsprechenden Akteure und Institutionen konkrete Projekte planen, gestalten und durchführen. Der abstrakte inhaltliche Diskurs spielt dabei in der Praxis eine untergeordnete Rolle. Die praktische Seite der Umsetzung von EZ/IZ findet sowohl in der Literatur als auch in der universitären Ausbildung oft wenig Beachtung.

Abbildung: GTZ

In diesem ganztägigen Workshop wollen wir uns deshalb speziell mit den Akteuren der deutschen Entwicklungszusammenarbeit befassen. Am Beispiel der externer Link zu: Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ)Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) sollen insbesondere zwei Bereiche näher beleuchtet werden: Zum einen wollen wir uns den Institutionen der EZ selbst zuwenden und fragen, welche Rolle Institutionen wie die GTZ und das BMZ spielen, und in welchem Verhältnis sie zueinander stehen. Welche Eigeninteressen verfolgen sie und wie arbeiten sie zusammen? Zum anderen wollen wir uns einen ersten Einblick in die praktische Ebene der Projektentwicklung verschaffen: Wie entstehen die Projekte der EZ? Welchen Verlauf nehmen sie, und woran kann ihr Erfolg festgemacht werden?

Der Workshop wird wie alle f.ize-Veranstaltungen vorrangig durch interaktive Elemente geprägt sein - der Erfahrungsaustausch und das Gespräch sollen im Vordergrund stehen. Wir laden insbesondere Studenten ein, die sich für Entwicklungszusammenarbeit bzw. Internationale Zusammenarbeit interessieren und einen Einblick in die Praxis der Akteure gewinnen möchten.

Hierzu haben wir Gesprächspartner aus dem Zentrum des Geschehens eingeladen:

Die Einführung in die deutsche EZ-Landschaft wird Axel Ulmer (GTZ Büro Berlin, Verbindung zu Bundesregierung und Parlament) geben. Danach wird ein Planspiel folgen, in dem die Teilnehmer sich in die Rolle einer EZ-Institution bzw. der Empfänger versetzen werden, um an der Entwicklung eines Projekts mitzuarbeiten. Lassen sich schon auf dieser Ebene unterschiedliche Interessen feststellen?

Im Anschluss an das Planspiel werden wir mit Ministerialrat Stephan-Klaus Ohme (Leiter des Parlaments- und Kabinettsreferats im BMZ) über das Verhältnis des BMZ zu Kabinett, Parlament und zu den Durchführungsorganisationen, wie bspw. der GTZ, diskutieren. Mit Jörg Hartmann (GTZ-Büro Berlin, Public Private Partnership) wollen wir schließlich über das Potential und die Rolle der Kooperation mit der Wirtschaft sprechen.

Zur Abschlussrunde erwarten wir Interner Link zu: <b>Franziska Donner</b>Franziska Donner, Leiterin des Berliner Büros der GTZ. Sie wird ausgehend von ihren zahlreichen Erfahrungen versuchen, uns die im Laufe des Tages aufgeworfenen Fragen zu beantworten.

Wir bitten Euch, wie immer, um Interner Link zu: AnmeldungAnmeldung bis zum 2.12.2005 unter Angabe Eurer Fragen zum Thema und einer kurzen Begründung Eures Teilnahmewunsches. Der Workshop beginnt um 8.45 Uhr mit Anmeldung und Begrüßung und endet gegen 17.30 Uhr.

Foto: Stoyke


Für diese Veranstaltung verantwortlich:
Albrecht Blümel, Malgorzata Steiner, David Koschel, Sophie Kraume und Matthias Keese


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