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Bridging the Gap: Social Investment in Entwicklungsländern

Dr. Maritta von Bieberstein Koch-Weser, GEXSi - The Global Exchange for Social Investment, Geschäftsführerin
Bridging the Gap: Social Investment in Entwicklungsländern / Maritta von Bieberstein Koch-Weser, GEXSi - The Global Exchange for Social Investment, Geschäftsführerin | f.ize | Forum Internationale Zusammenarbeit für Nachhaltige Entwicklung


18.01.2005, 18:30 Uhr
GTZ-Haus Berlin, Reichpietschufer 20


Abbildung: GEXSi

Bereits heute wird offensichtlich, dass die externer Link zu: Millennium Development GoalsMillennium Development Goals der Vereinten Nationen nur mit zusätzlichen Anstrengungen und nur durch die Einbindung einer Vielzahl von öffentlichen, privaten und zivilgesellschaftlichen Akteuren sowie durch eine breite Beteiligung der Bevölkerung erreicht werden können. Konventionelle bi- und multilaterale Zusammenarbeit allein kann es nicht leisten, Ländern in Afrika, Asien oder Lateinamerika flächendeckend Zugang zu internationalen Kapital- und Finanzmärkten zu verschaffen. Innovative Ansätze und die Verbindung privatwirtschaftlichen und öffentlichen Engagements sind notwendig.

Insbesondere finanzielle Mittel fehlen lokalen Unternehmen, um Investitionen im sozialen Bereich zu tätigen. Um diese Lücke zu schließen ist im Jahr 2004 die Initiative externer Link zu: GEXSi – The Global Exchange for Social InvestmentGEXSi – The Global Exchange for Social Investment gegründet worden. GEXSi setzt zum einen auf Social Investment Partnerships (for-profit) mit dem Ziel zusätzliche finanzielle Mittel aus den Kapitalmärkten zu erschließen und durch Investitionen beispielsweise erneuerbare Energien, nachhaltigen Tourismus oder auch klein– und mittelständische Unternehmen zu fördern. Zum anderen stützt sich das Projekt auf die GEXSi „Change“ Initiative (non-profit). Diese hat das Ziel finanzielle Mittel weltweit über Abrechnungen (Strom, Telefon, Wasser u.a.) insbesondere in großen Städten zu generieren (d.h. durch eine freiwillige finanzielle Abgabe der Endverbraucher/innen durch Aufrunden der Rechnung), die dann in soziale Bereiche wie Bildung, Gesundheit, Umweltschutz etc. investiert werden. Beide Ansätze sind sicherlich vielversprechend, aber dennoch liegt auf der Hand, dass eine breite Basis sowohl von Investoren, als auch von Endverbraucher/innen erreicht werden muss, damit ein signifikanter Beitrag zur Umsetzung der Millennium Development Goals geleistet werden kann.

Abbildung: Maritta Koch-Weser

Maritta Koch-Weser

Insbesondere folgende Fragen stehen im Vordergrund der Diskussionsrunde mit Interner Link zu: Maritta Koch-WeserMaritta Koch-Weser am 18. Januar 2005 im GTZ-Haus:

  • Wie groß ist die tatsächliche Bereitschaft von Unternehmen und Investoren in soziale Bereiche zu investieren und welche Faktoren tragen zur Motivation bei?

  • Spielt ein „schlechtes Gewissen“ auf der Seite der Investoren, z.B. bedingt durch die katastrophalen Konsequenzen der Spekulationen auf den internationalen Finanzmärkten nach der Asienkrise oder auch den Währungskrisen in Lateinamerika eine Rolle bei der Entscheidung, Investitionen im sozialen Bereich zu tätigen?

  • Kann mit Social Investment Partnerships tatsächlich eine Verbesserung der Situation in Entwicklungsländern im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung erzielt werden?

  • Wie können Synergieeffekte zwischen den Zielen bi- und multilateraler Zusammenarbeit und sozialen Investitionen seitens des Privatsektors sichergestellt werden?

  • Was bedeutet dies für Wirkungsmonitoring und Evaluation Internationaler Zusammenarbeit?


Wir bitten wie immer um eine Anmeldung über unser Interner Link zu: Online-FormularOnline-Formular.


Für diese Veranstaltung verantwortlich:
Astrid Harnisch und Thomas Lämmer


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