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Mal wieder ein Jahr der Chancen? – die Afrika-Politik unter deutscher G8-Präsidentschaft

Dr. Uschi Eid, MdB, Deutscher Bundestag, Mitglied des Auswärtigen Ausschusses, ehemalige Afrikabeauftragte des Bundskanzlers und Parlamentarische Staatssekräterin im BMZ
Mal wieder ein Jahr der Chancen? – die Afrika-Politik unter deutscher G8-Präsidentschaft / Uschi Eid, Deutscher Bundestag, Mitglied des Auswärtigen Ausschusses, ehemalige Afrikabeauftragte des Bundskanzlers und Parlamentarische Staatssekräterin im BMZ | f.ize | Forum Internationale Zusammenarbeit für Nachhaltige Entwicklung


20.03.2007, 18:00 Uhr
GTZ-Haus Berlin, Reichpietschufer 20


Deutschland hat im Jahr 2007 nicht nur die EU-Ratspräsidentschaft, sondern auch den Vorsitz der G8. Damit bekommt die Bundesregierung gleich zwei Gelegenheiten, die in letzter Zeit wieder zunehmende Aufmerksamkeit für den Kontinent in produktive Bahnen zu lenken.

Bei der G8-Präsidentschaft der Briten 2005 war durch die Live Aid-Konzerte und die britische Initiative einer „Commission for Africa“ wieder einmal „Hilfe für Afrika“ als Handlungsdirektive in den Vordergrund gestellt worden.

Auch die deutsche Präsidentschaft möchte in ihrem Programm in diesem Jahr Afrika zu einem der beiden thematischen Schwerpunkte gemacht. Afrika sei „kein verlorener Kontinent“, wie es im Programm der Bundesregierung heißt. Vielmehr brauche der Nachbarkontinent Afrika einen „neuen qualitativen Ansatz“.

Mit Blick auf den Afrika-Schwerpunkt der deutschen G8-Ratspräsidentschaft freuen wir uns, die ehemalige Afrikabeauftragte und parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ), Frau Dr. Uschi Eid, MdB, bei f.ize begrüßen zu dürfen.

Mit ihr möchten wir diskutieren, was genau das eigene, spezifische an diesem neuen qualitativen Ansatz ist. Welchen Themen stehen dabei auf der Agenda und was sind die Ziele aber auch die Motive sowohl der deutschen, wie auch der sieben anderen reichsten Länder, sich dem Kontinent in Rahmen dieser Institution zu widmen? Welche Maßnahmen müssen konkret von den G8 getroffen werden, um Afrika durch eine über eine neue Handelspolitik Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen. Wie kann der politische Reformprozess, der für eine nachhaltige Entwicklung und stabile Rahmenbedingungen unabdingbar ist, von außen unterstützt werden, ohne die afrikanischen Eliten aus der Verantwortung zu entlassen? Von den GRÜNEN wird eine stärkere Flexibilisierung der entwicklungspolitischen Instrumente gefordert - was kann überhaupt eine generelle Strategie leisten?

Schließlich: Welche Chancen oder eher Risiken birgt der verstärkte Einfluss Chinas und Indiens auf die Entwicklung des Kontinents?

Dies und weitere Fragen möchten wir am 20. März 2007 um 18 Uhr mit Frau Dr. Uschi Eid diskutieren. Wie immer bitten wir um Anmeldung unterexterner Link zu: www.fize.dewww.fize.de bis spätestens 12. März 2007.


Für diese Veranstaltung verantwortlich:
Malgorzata Steiner, David Koschel, Janntje Böhlke-Itzen, Joanna Münker, Sebastian John und Lion Hirth


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