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Eine Welt, eine Zukunft: Ist Afrika noch zu helfen?
Eine Welt, eine Zukunft: Ist Afrika noch zu helfen? | f.ize | Forum Internationale Zusammenarbeit für Nachhaltige Entwicklung


14.09.2006, 20:00 Uhr
Kalkscheune, Johannisstraße 2, 10117 Berlin
keine Anmeldung möglich


Entwicklungspolitik möchte eine gerechtere und friedlichere Welt. Sie geht uns alle an. Aber was kann Entwicklungspolitik bewirken?

Unter dem Motto "Eine Welt – Eine Zukunft" laden DED, GTZ, InWEnt und die KfW Entwicklungsbank zu einer Veranstaltungsreihe in die Berliner Kalkscheune ein, um über diese Frage zu sprechen. Nicht der Fachdiskurs oder der Expertenbericht stehen im Vordergrund, sondern die Fragen und Meinungen, die Kritiken und Ideen junger Menschen. Die beiden externer Link zu: "radio eins" Moderatoren Volker Wieprecht und Robert Skuppin führen durch den Abend. Junge Menschen fragen, Vertreter aus Politik, Kultur und Wirtschaft stehen Rede und Antwort. Nach der Diskussion laden Live-Musik und DJ zum Feiern ein.

„Ist Afrika noch zu helfen?“

(Veranstalter: externer Link zu: GTZGTZ)

„Ist Afrika noch zu helfen?“ stellt die Frage nach Wegen und Perspektiven der Entwicklungszusammenarbeit auf diesem Kontinent. Warum scheint Afrika – im Gegensatz zu den asiatischen Staaten - bei der Globalisierung an den Rand gedrängt zu werden? Kann man überhaupt pauschal von dem „Afrika“ sprechen? Es gibt Länder, wie zum Beispiel Botswana oder Südafrika, die sich positiv entwickeln, während andere Staaten „scheitern“. Warum ist das so?

Beim G8-Gipfel in Gleneagles im Juli 2005 ein hoher Schuldenerlass für viele afrikanische Länder beschlossen. Dieser Beschluss wurde von heftigen und kontroversen Debatten über Geberpolitiken, Verantwortlichkeiten des Nordens, aber auch die Eigenverantwortlichkeit der Nehmerländer begleitet. Brauchen die afrikanischen Länder eine stärkere finanzielle Unterstützung? Oder geht es eher darum, an die Eigenverantwortung der Regierungen zu appellieren, um Strukturen zu schaffen, mit denen sich die Menschen selbst helfen können?

„Ist Afrika noch zu helfen?“ sucht nicht nach der einen, universalen Antwort. Im Dialog mit jungen Menschen stellt sich die deutsche Entwicklungszusammenarbeit den Fragen, Anregungen und Meinungen junger Erwachsener. Die Veranstaltung wirbt für ein differenziertes Verständnis für den afrikanischen Kontinent und will Wege aufzeigen, wie eine nachhaltige Entwicklung gemeinsam mit den Menschen gestaltet werden kann.

  • Welche Form der Zusammenarbeit macht in den Ländern Afrikas Sinn?

  • Kann man überhaupt von „dem“ Afrika sprechen? Aufgrund der Vielzahl und Verschiedenheit der Länder ist es schwierig, die Situation und mögliche Perspektiven des Kontinents zu erfassen. Wie geht man damit um? Was bedeutet das für die Suche nach Strategien für einer Entwicklungspolitik für den gesamten afrikanischen Kontinent?

  • Müsste man nicht „den Geldhahn zudrehen“, damit die Länder ihre eigenen Kräfte mobilisieren und ihre Probleme selbst lösen? Verschwindet das Geld nicht ohnehin zum größten Teil in korrupten Kanälen? Die Fragen zielen auf das Spannungsverhältnis zwischen Eigenverantwortlichkeit der afrikanischen Länder, Entmündigung der Länder durch die Geber, aber auch auf korrupte und undemokratische Strukturen, die die Effizienz der Hilfen konterkarieren.

  • Was bringen friedenssichernde Maßnahmen und der Einsatz internationaler Schutztruppen? Können sie regionale Konflikte nachhaltig befrieden, Minderheiten schützen und - wie zum Beispiel im Kongo - Demokratisierungsprozesse unterstützen?


Die Veranstaltung wird präsentiert von externer Link zu: "radio eins".


Moderation:

Volker Wieprecht und Robert Skuppin, radioeins


Ort:

Kalkscheune, Berlin-Mitte, Johanniterstr. 2, 10117 Berlin


Beginn:

14.September 2006, 20.00 Uhr


Programm:

20.00 Uhr

Musikalischer Auftakt: Virginia Mukwesha, Mbiraspielerin und Sängerin aus Simbabwe

20.15 Uhr

Filmbeitrag: „Ist Afrika noch zu helfen?“, Afro TV

20.20 Uhr

Diskussion mit

  • Thomas Albert, Beauftragter für Nahost und Afrika des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

  • Prof. Dr. Helmut Asche, Institut für Afrikanistik, Universität Leipzig

  • Adé Bantu, Musiker aus Südafrika

  • Ingrid Müller, Tagesspiegel

  • Virginia Mukwesha, Mbiraspielerin und Sängerin aus Simbabwe

  • Susie N’Songa, Afro TV Berlin


Nach der Diskussion geht es weiter mit Live Afro Funk von Adé Bantu und der Afrobeat Academy. Der Eintritt ist frei.

Im Oktober setzt externer Link zu: InWEntInWEnt die Reihe mit einer Veranstaltung zum Thema Migration fort. Die externer Link zu: KfWKfW folgt im November mit dem Thema Pandemien.


Für diese Veranstaltung verantwortlich:
Janntje Böhlke-Itzen


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