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Die deutsche Rohstoffpolitik - Kontrahentin der Entwicklungszusammenarbeit?

Michael Reckordt, PowerShift e. V., Koordinator des Arbeitskreises Rohstoffe
Die deutsche Rohstoffpolitik - Kontrahentin der Entwicklungszusammenarbeit? / Michael Reckordt, PowerShift e. V., Koordinator des Arbeitskreises Rohstoffe | f.ize | Forum Internationale Zusammenarbeit für Nachhaltige Entwicklung


17.01.2017, 18:00 Uhr
Taubenschlag der Studienstiftung, Jägerstr. 22/23, 10117 Berlin


Abbildung: Goldabbau in Didipio

Goldabbau in Didipio

Im Oktober 2010 veröffentlichte das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die „Rohstoffstrategie der Bundesregierung“. Umwelt- und Menschenrechtsverbände kritisieren, die Bundesregierung sei mit der Strategie weitestgehend den Forderungen der Industrie nachgekommen, die Versorgungssicherheit mit metallischen Rohstoffen zu sichern.

Durch die Erweiterung von Instrumenten der Außenwirtschaftsförderung unterstützt die Bundesregierung wirtschaftliche Aktivitäten deutscher Unternehmen in Staaten des globalen Südens. Dabei spielen menschenrechtliche Sorgfaltspflichten entlang der gesamten Lieferkette trotz des derzeit diskutierten „Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte“ keine prominente Rolle. Jeder zweite Euro werde im Ausland umgesetzt, die Wettbewerbsfähigkeit müsse gesichert, deutsche Arbeitsplätze erhalten werden – diese Argumente werden von Seiten der Industrie vorgebracht.

Wie wurde die Rohstoffstrategie seit 2010 umgesetzt? Inwiefern konterkarieren wirtschaftspolitische Maßnahmen der Bundesregierung dabei die entwicklungspolitischen Ziele? Welche Konflikte entstehen vor Ort? Welche Rolle haben deutsche Unternehmen? Welche aktuellen politischen Trends gibt es?

Über diese und weitere Fragen wollen wir mit Michael Reckordt von externer Link zu: PowerShift e. V.PowerShift e. V. diskutieren. PowerShift e.V. arbeitet in den Bereichen Handels- und Investitionspolitik sowie Rohstoff- und Energiepolitik. Michael Reckordt ist Koordinator des Arbeitskreises Rohstoffe, einem Netzwerk deutscher Nichtregierungsorganisationen, die sich für Menschenrechte, soziale Standards und Umweltschutz einsetzen. Das aktuelle Positionspapier „Für eine demokratische und global gerechte Rohstoffpolitik“ kann externer Link zu: hierhier gelesen werden.



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